BSW für mehr gelebten Alltag in Städtepartnerschaften
Dresden ist mit 13 Städten auf vier Kontinenten partnerschaftlich verbunden. Tatsächlich mit diesen Partnerstädten in Berührung kommen jedoch nur ausgewählte Personengruppen, für die große Mehrheit der Dresdnerinnen und Dresdner haben diese Beziehungen kaum praktische Relevanz. Das BSW will die Städtepartnerschaften mit mehr Leben füllen und sie im Alltag sichtbarer machen. Ein entsprechender Antrag wurde in den Stadtrat eingebracht.
Das BSW fordert die Stadtverwaltung auf, den Ist-Stand zu evaluieren und davon ausgehend Vorschläge zu erarbeiten, damit sich das wirtschaftliche, kulturelle, sportliche und gesellschaftliche Potenzial der Städtepartnerschaften umfassender und konstanter entfalten kann als bisher. Ein spezieller Fokus ist auf die vor 65 Jahren geknüpfte Städtepartnerschaft zu St. Petersburg zu legen, sodass nach einem Ende des Krieges in der Ukraine und dem Ende der deutschen Sanktionen gegen Russland die sich dann wieder ergebenden Chancen ergriffen werden können.
BSW-Fraktionschef Ralf Böhme: „Gerade in der aktuellen Zeit, da Teile der Politik in Deutschland von Kriegsphantasien benebelt scheinen, ist es wichtig, Brücken zu bauen und die europäische Idee im Alltag erlebbar zu machen.“ Insbesondere nach der Beilegung von Konflikten können Städtepartnerschaften dabei helfen, Vertrauen aufzubauen und Kooperation im beiderseits vorteilhaften Sinne wiederherzustellen.
Im Bemühen darum, die Städtepartnerschaften tiefer im Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger zu verankern, und als Bekenntnis der großen Bedeutung, die Dresden, seine Bürgerschaft und der Stadtrat ihnen beimessen, spricht sich das BSW für eine diesbezügliche Beschilderung an den Ortseingängen aus.





