Wenn Wohnen unbezahlbar wird: Wir reden darüber

Mit einem neuen Format ist die Stadtratsfraktion in die nächste Phase der Zusammenarbeit mit dem Kreisverband gestartet. Und es ging gleich in die Vollen. Bei der ersten gemeinsamen Videokonferenz für die Mitglieder stand das leidige Thema Wohnen auf dem Programm. Leidig, weil die hohen Mieten immer mehr Wohnungssuchende überfordern. Und, auch das ein Zeichen unserer Zeit, bei denen, die bereits zur Miete wohnen, sorgt oft selbst eine Verkleinerung nicht für finanzielle Entlastung.
BSW-Stadträtin Berit Schönfeld als sozialpolitische Sprecherin der Fraktion hörte sich den Kummer der Zugeschalteten an, berichtete aus ihrem Alltag als Sozialpädagogin, nahm Anregungen und Meinungen auf, um sie in die Fraktion zu tragen. Wie es sich für einen frühen Sommerabend in der Woche gehört, war der eine oder andere um diese Zeit noch am Wasser oder schon beim Abendessen.
Aber alle verfolgten den Meinungsaustausch dann eben mobil mit größter Aufmerksamkeit, ging es doch um solche Aufreger wie den sozialen Wohnungsbau oder die Zweckentfremdungsverbotssatzung, über die Stadtrat im September abstimmen wird und die schon für allerhand Kontroversen gesorgt hat.
Was wieder bewiesen wurde: Das BSW, gern mit eher weltpolitischen Standpunkten assoziiert, hat sehr wohl auch ein kommunalpolitisches Profil. Und die nächste Videokonferenz ist schon terminiert. Am 27. August freut sich unser kulturpolitischer Sprecher Dominik Hecker auf eine mindestens ebenso angeregte Diskussion.





